PJM im Fachmagazin „Eisenbahn-Ingenieur“: Die Zukunft der Fahrzeugentwicklung

In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Eisenbahn-Ingenieur (EI) vom Februar 2026 beleuchtet ein Fachartikel die zunehmende Komplexität bei der Entwicklung und Instandhaltung von Schienenfahrzeugen. Die Autoren Marius Müller (Spezialist für Berechnung, Festigkeit und Schweißtechnik) und Wolfgang Konrad (Leiter der Festigkeitsberechnung) von PJ Messtechnik zeigen darin auf, wie moderne Ingenieurbüros durch interdisziplinäre Ansätze Fahrzeuge sicher und effizient für eine Einsatzdauer von 30 Jahren und mehr auf die Schiene bringen.

Die Highlights des Artikels:

Interdisziplinäre Verschmelzung: Der klassische Zulassungsprozess nach dem 4. Eisenbahnpaket wird durch die enge Verzahnung von Zulassungsmanagement, Berechnung, Simulation, Konstruktion und Messtechnik – PJM ist akkreditierte Prüfstelle nach EN ISO/IEC 17025 – deutlich beschleunigt.

Schweißtechnik im Fokus: Ein zentraler Erfolgsfaktor ist die schweißtechnische Auslegung bereits in der Konzeptphase. PJM bietet hierfür schweißtechnische Beratung nach EN 15085-2, Freigabe und Engineering aus einer Hand an, was den Projektaufwand für Hersteller massiv reduziert.

Moderne Nachweismethoden: Neben dem klassischen Nennspannungskonzept setzt PJM verstärkt auf das Kerbspannungskonzept. Dies ermöglicht es, Reserven in der Struktur besser auszunutzen und die angestrebte Einsatzdauer von über 30 Jahren sicher zu realisieren.

Praxisbeispiel Drehgestell: Die Effizienz dieses Ansatzes bewies PJM kürzlich bei der Entwicklung eines Drehgestellrahmens (Abschluss Anfang 2025). Durch die Kooperation aller Fachbereiche konnte das Ziel einer Gewichtsreduktion bei gleichzeitiger kompletter Roboterschweißbarkeit in einem ambitionierten Zeitplan von nur zwei Jahren erreicht werden.

Ganzheitliche Begleitung: PJM unterstützt Kunden über den gesamten Lebenszyklus hinweg – vom ersten Konzept über die Zulassung bis hin zur Instandhaltung und Reparatur.

Zertifizierte Qualität: Neben der Akkreditierung nach ISO/IEC 17025 und der Schweißzertifizierung nach EN 15085-2 für Berechnung und Konstruktion unterstreicht die Mitgliedschaft bei NAFEMS den hohen Anspruch an die Validität und Qualität der Simulationsprozesse.

Das Fazit der Experten: Die Aufgaben für Ingenieurbüros werden immer umfangreicher. Nur durch motivierte Teams, die alle Bereiche von der Simulation bis zur Freigabe abdecken, lassen sich die komplexen Anforderungen an moderne Schienenfahrzeuge heute noch bewältigen.

 

Hier der ganze Artikel zum Nachlesen

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PJM im Dialog: CEO Martin Joch zu Gast im Podcast “Dampfplauderei”

Wie lässt sich die Tradition der Schiene mit der digitalen Zukunft vereinen? In der aktuellen Folge des Branchen-Podcasts „Dampfplauderei“ gibt Martin Joch, CEO von PJ Messtechnik, tiefe Einblicke in die Visionen und technischen Realitäten des modernen Schienenverkehrs.

Das Gespräch mit Daniel Maier (Obmann des Vereins „Freunde der Feistritztalbahn – Club U44“) und Produzent Stephanos Berger wurde direkt am PJM-Hauptstandort in Graz aufgezeichnet und schlägt eine Brücke von regionaler Bahnkultur zu internationaler Spitzen-Technologie.

Von der Schmalspur bis zum europäischen Breitspurnetz

Der thematische Bogen der Episode ist weit gespannt: Ausgehend von den Besonderheiten der steirischen Feistritztalbahn (760 mm) führt der Dialog über europaweite Testreihen bis hin zur Breitspur in Irland (1.600 mm). Martin Joch erläutert dabei fundiert, wie digitale Gesamtlösungen und moderne Messtechnik die Sicherheit und Effizienz im System Schiene steigern, um dieses im Wettbewerb mit der Straße nachhaltig zu stärken.

Die Episode bietet eine fundierte Analyse für Branchenexperten und alle, denen die Zukunft des Schienenverkehrs am Herzen liegt.

Jetzt reinhören:

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Hochkarätiger Besuch bei PJM: Austausch mit Josef Doppelbauer

Wir hatten vor kurzem die Ehre, Josef Doppelbauer – eine der prägendsten Figuren der europäischen Eisenbahnwelt – bei uns in Graz begrüßen zu dürfen.

Als langjähriger Exekutivdirektor der europäischen Eisenbahnagentur (ERA, 2015–2024) hat er das „Vierte Eisenbahn-Paket“ und die Harmonisierung des europäischen Schienenraums maßgeblich vorangetrieben. Entsprechend spannend war der Austausch: Die Themen reichten von Innovationen und Sicherheit im Güterverkehr über die Prüfung und Zulassung von Schienenfahrzeugen bis hin zur aktuellen Lage des europäischen Schienenverkehrs.

Ein besonderes Highlight war der Besuch der Anschlussbahn in Mellach, wo die Firma INFRATRACK derzeit Österreichs einzigartiges Test- und Innovationszentrum für Bahn-Technologien auf einem ehemaligen Industriegleis realisiert.

 

 

Foto 01 vlnr.:
Alexander Schimanofsky (CEO RCC), Christoph Lorenzutti (COO PJ Monitoring), Josef Doppelbauer (früherer Exekutivdirektor ERA) und Martin Joch (CEO, PJ Messtechnik)

Foto 02 vlnr.:
Martin Joch (CEO, PJ Messtechnik), Andreas Schaller (CEO BOOM Software) und Josef Doppelbauer (früherer Exekutivdirektor ERA)

Besuch Josef Doppelbauer
Infratrack_Besuch_Josef_Doppelbauer

PJ Messtechnik stärkt Engineering-Kompetenz durch NAFEMS-Mitgliedschaft und frisch abgeschlossene Schweißzertifizierung

Der Geschäftsbereich Engineering der PJ Messtechnik setzt neue Maßstäbe: Mit der im Herbst erfolgreich abgeschlossenen Zertifizierung nach EN 15085-2 sowie der Aufnahme in den internationalen Verband NAFEMS untermauert das Unternehmen seine Kompetenz in Konstruktion und Berechnung von Schienenfahrzeugkomponenten.

PJ Messtechnik GmbH führt als akkreditierte Prüfstelle nach ISO/IEC 17025 weltweit Tests in den Bereichen Festigkeit, Fahrtechnik, Bremse, Akustik, Aerodynamik und Stromabnehmer für die Zulassung von Schienenfahrzeugen durch. Außerdem ist das Unternehmen Spezialist im Engineering für Schienenfahrzeuge und hat als solcher erstmalig die Topologieoptimierung, die ursprünglich aus der Raumfahrttechnik kommt, bei Güterwagen angewendet. Die jüngsten Erfolge – Aufnahme in den internationalen Verband NAFEMS und Zertifizierung nach EN 15085-2 – unterstreichen die tiefgehende Kompetenz.

NAFEMS und Schweißzertifizierung unterstreichen hohe Qualitätsstandards

Strukturberechnung ist ein zentraler Bereich im Engineering von PJ Messtechnik. Durch die NAFEMS-Mitgliedschaft wird die Expertise in technischer Analyse und Simulation nun auch international sichtbar. NAFEMS vernetzt weltweit über 1.500 Organisationen, die sich für Spitzenleistungen in der Simulation und innovative Analysetechnologien einsetzen. Das Mitgliedsabzeichen signalisiert, dass PJM höchste Qualitätsstandards verfolgt.

Auch in der konstruktiven Fertigung beweist PJ Messtechnik seine Stärke. Die Zertifizierung im Tätigkeitsbereich D (Konstruktion, Berechnung Dokumentation) und Klassifikationsstufe CL 1 (höchstes Sicherheitsniveau) nach EN 15085-2, der Norm für das Schweißen von Schienenfahrzeugen und -fahrzeugteilen, dokumentiert die herausragende Kompetenz des Unternehmens in der Schweißtechnik. Angesichts der hohen sicherheitstechnischen Anforderungen und der großen Bedeutung von Schienenfahrzeugen für die Öffentlichkeit, ist der Nachweis für Hersteller und Zulieferer unerlässlich. Audit und Zertifizierung wurden vom steirischen Unternehmen SteelCert durchgeführt.

Hohe Kompetenz in Simulation, Konstruktion und Fertigung

„Mit unserem Engineering-Team setzen wir Maßstäbe“, erklärt Martin Joch, Geschäftsführer der PJ Messtechnik GmbH stolz. „Die jüngst erreichte EN-15085-2-Zertifizierung ist ein sichtbares Signal, dass wir höchste Anforderungen in der Schweißtechnik erfüllen. Zusammen mit der NAFEMS-Mitgliedschaft belegen wir unsere Qualität in Simulation, Konstruktion und Fertigung – und zwar auf international anerkanntem Niveau. So schaffen wir für unsere Kunden maximale Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Innovationskraft.“

Die Kombination von Finite-Elemente-Analyse und Schweißtechnik erlaubt PJM, Projekte ganzheitlich zu betrachten. So entstehen Bauteillösungen, die qualitativ überzeugen und wirtschaftlich umgesetzt werden können. Mit diesem ganzheitlichen Ansatz, der Theorie und Praxis – Konstruktion und Fertigung – eng verzahnt, sichert PJM die hohe Qualität und Zukunftsfähigkeit seiner Produkte im Schienenverkehr – und beweist zugleich seine Kompetenz als akkreditierte Prüfstelle und Engineering-Partner.

 

Bild vlnr.: Martin Joch (CEO, PJM), Clemens Holler (Auditleiter, SteelCERT), Wolfgang Konrad (Leiter Festigkeitsberechnung, PJM), Marius Müller (Projektleitung PJM), Gerald Pudgar (Qualitätsmanagement PJM)

NAFEMS-Mitgliedschaft-PJ-Messtechnik-Schweisszertifizierung
NAFEMS-Schweisszertifizierung

Der neue Koralmtunnel ist da! PJM war bereits für Test- und Messfahrten im Einsatz

Der 12. Dezember ist ein großer Tag: Der Koralmtunnel ist offiziell eröffnet und bringt Graz und Klagenfurt ein enormes Stück näher zusammen! Wir gratulieren allen Beteiligten zu diesem Meilenstein, der Österreichs Position im internationalen Güter- und Personenverkehr nachhaltig stärkt.

Auch wir waren bereits im Tunnel im Einsatz: Unser PJM-Messtechnik-Team führte im Vorfeld wichtige Test- und Messfahrten durch, um essentielle Daten für die technische Konformität und Zulassung zu erheben. Ein kleiner Einblick dazu im Video.

Wir freuen uns, Teil der Erfolgsgeschichte dieses Hochleistungskorridors gewesen zu sein und sind gespannt auf unsere künftigen Einsätze auf dieser außergewöhnlichen Strecke!

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Doppelte Zukunftsimpulse: PJM setzt Akzente bei wichtigen Branchentreffen

Das Team von PJM war Ende November auf zwei bedeutenden Schienenverkehrs-Events in Aachen und Wien vertreten, um aktiv an den wichtigsten Zukunftsthemen der Branche mitzuwirken: Digitalisierung, Effizienz und die Bewältigung der steigenden Nachfrage.

IRSA Aachen: Fokus auf Infrastruktur und Digitalisierung

Vom 19. bis 20. November fand das 5. International Railway Symposium Aachen (IRSA) statt. Das renommierte Forum, bei dem sich rund 250 internationale Fachleute versammelten, widmete sich intensiv den Auswirkungen von Klimawandel und Mobilitätswende auf das Schienensystem.

Matthias Zelinka (PJ Messtechnik) bereicherte die Diskussion mit einem spannenden Vortrag zu einem Simulationsmodell zur Interaktion zwischen Pantograph und Oberleitung.

VPI Wien: Güterverkehr der Zukunft

Zeitgleich thematisierte man auch bei einer vom Verband der Privatgüterwagen-Interessenten Österreichs organisierten Infoveranstaltung am 20. November in Wien die brisanten Herausforderungen im Schienengüterverkehr und der Logistik.

Vor knapp 100 Teilnehmenden aus dem In- und Ausland gab es zahlreiche Vorträge, einer davon kam von Günter Petschnig (CEO PJ Monitoring). Sein Beitrag über die Sicherheit und Wirtschaftlichkeit digitaler Zugfunktionen zeigte auf, wie durch Automatisierung und Digitalisierung der Schienengüterverkehr attraktiver und zukunftssicher gemacht werden kann.

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INFRATRACK – ein neues Unternehmen in der PJM-Gruppe

PJM und Boom Software nützen die Anschlussbahn eines stillgelegten Kohlekraftwerks als Testgelände für Bahn-Innovationen. Zu diesem Zweck wurde das gemeinsame Joint Venture INFRATRACK Solutions gegründet.

Die beiden Bahn-Spezialisten Boom Software AG und PJ Messtechnik GmbH übernehmen die Anschlussbahn des Verbund-Kraftwerksgeländes in Mellach. Durch diese Kooperation wird die bestehende Bahninfrastruktur des im Jahr 2020 stillgelegten Kohlekraftwerks intensiver genutzt und dient als Basis für moderne Testanwendungen.

Das Gelände befindet sich in unmittelbarer Nähe zu Graz und zur neuen Koralmbahn sowie zu den beiden steirischen Unternehmen und wird in Zukunft Innovationen und Weiterentwicklungen im Bahnbereich, insbesondere in den Bereichen Mess- und Prüftechnik sowie Software, beherbergen.
Auf der optimal gelegenen und ausgestatteten Anschlussbahnstrecke steht ein ideales Bahnumfeld zur Verfügung, auf dem vorwiegend Testungen von Schienenfahrzeugen und Komponenten durchgeführt werden. Das Spektrum reicht dabei von physischen Überprüfungen am Asset bis hin zu sensor- und softwarebasierten Testungen.

 

Foto:
Andreas Schaller (li) und Martin Joch (re), die beiden Geschäftsführer der INFRATRACK Solutions GmbH

 

Zur Pressemitteilung

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