Mit 200 km/h auf der Westbahn: Beschleunigte Testfahrten mit digitalem Mess-System

Die private Eisentbahn WESTBahn fährt ihm 2-Stunden-Takt von Wien über Linz nach Salzburg. Eingesetzt werden zurzeit die zweistöckigen Gliederzüge KISS von Stadler Rail. Künftig wird ein Teil der Flotte für die Deutsche Bahn in Betrieb sein. Für die erweiterte Zulassung für Deutschland wurde PJM mit den Typentests in den Bereichen Bremse und Akustik beauftragt.

"Die Versuchsfahrten konnten in einem sehr knappen Zeitfenster erfolgreich durchgeführt werden", erklärt Martin Joch. Drei Faktoren waren für die flotte Projektabwicklung ausschlaggebend:

  • Für die umfangreichen Testversuche der Gleitschutzanlage des Fahrzeugs wurden die "Corona-Wochen" im März optimal genutzt: Durch den eingeschränkten Fahrplan standen größere Zeitfenster als sonst für Testfahrten zur Verfügung.
  • Die gesamte Messkette wurde weitgehend digitalisiert. "Die Vorteile des digitalen Mess-Systems liegen im reduzierten Verkabelungsaufwand und einer höheren Stör-Sicherheit. In kurzer Zeit wurde ein verteilter Messaufbau mit 200 Sensoren realisiert".
  • Die langjährige Erfahrung und große Einsatzbereitschaft des Messtechnik-Teams von PJM.

Die statischen Standtests, dynamischen Bremsungen und Gleitschutzversuche wurden unter wechselnden Bedingungen durchgeführt, etwa mit verschiedenen Beschaffenheiten der Fahrbahn (trockene und nasse Gleisanlage) oder bei variierenden Fahrgeschwindigkeiten (von 80 bis zur max. Fahrzeuggeschwindigkeit von 200 km/h).

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Key player: Die automatische Bremsprobe im Ein-Personen-Betrieb

10 Minuten statt 40: Diese enorme Zeitersparnis bei der Bremsprobe ist kein Szenario aus der fernen Zukunft, sondern bereits im Einsatz bei Testzügen. Die automatische Bremsprobe wird von der SBB Cargo in der Schweiz eingesetzt. Dabei werden bis zum Test-Ende 1 Mio Kilometer zurückgelegt werden. Wesentlicher Know-how-Partner in der Entwicklung der automatischen Bremsprobe ist PJM. Details zur automatischen Bremsprobe und die Entwicklungspartner SBB Cargo, PJM und RCG sowie zum Status quo des Ein-Personen-Betriebs der SBB Cargo finden Sie in der aktuellen Ausgabe des Privatbahn-Magazins.

 

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Nominierung für den VCÖ Mobilitätspreis: Machen Sie mit beim Publikums-Voting!

 

Yeah! Das digitale Gesamtsystem WaggonTracker ist für den VCÖ-Mobilitätspreis nominiert! Eine Expertenjury hat unter den 385 Einreichungen die Top 5 bewertet. Das WaggonTracker-System, das den digitalen Güterverkehr auf Schiene bringt, ist in der Kategorie „Digitalisierung“ nominiert.

Besonders spannend: Alle können mitbestimmen! Das Online-Publikumsvoting läuft bis 27. Juli 2020. Wir freuen uns über Ihre Stimme:

 

  • „Digitaler Schienengüterkehr mit dem Gesamtsystem WaggonTracker“ in das Feld „Ihr Siegespodest“ ziehen und 2 weitere Projekte nominieren.

 

 

 

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Der VCÖ-Mobilitätspreis ist Österreichs größter Wettbewerb für klimaverträgliche Mobilität und nachhaltigen Gütertransport. Das Gewinnerprojekt wird im September 2020 ausgezeichnet.

Die Vorteile des WaggonTracker-Systems liegen auf der Hand: Ein digitales Gesamtsystem erfüllt eine Vielzahl an Funktionen und kombiniert Monitoring und Automation. Damit wir der Güterverkehr auf Schiene sicherer, schneller und effizienter und gewinnt insgesamt an Attraktivität. Das ist wesentlich für die umweltfreundliche und kostengünstigere Verlagerung des Gütertransports von der Straße auf die Schiene.

 

Total abgefahren: Sommerpraktikum bei PJM

"Kennenlernen, wofür man in der Schule lernt", nennen Martin Joch und Günter Petschnig die Hauptmotivation für ein Praktikum.  7 Praktikanten bekommen einen Einblick in das tägliche Tun und Miteinander. "Es ist uns wichtig, jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, Erfahrung zu sammeln und die Bahnbranche kennenzulernen". 
Die ersten drei Praktikanten haben heute ihren ersten Praktikumstag bei PJM, weitere vier starten im August. Herzlich willkommen vom gesamten PJM-Team!
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Online-Workshop: Wirtschaftliche Modernisierung von Güterwagen

Wie kann die technische Aufrüstung von bestehenden Güterwagen ohne großen finanziellen Aufwand für den Fahrzeughalter gelingen? Wie kann ein Bestandsfahrzeug mit einer automatischen Bremsprobe ausgestattet und wieder zugelassen werden? Diese Fragen und viele andere mehr werden am 8. Juli im Online-Workshop "Wirtschaftliche Modernisierung von Güterwagen" beantwortet. 
Unter den 4 Experten: DI Alexander Schimanofsky, Geschäftsführer der Railway Competence and Certification GmbH (RCC), die die PJM-Entwicklung der automatischen Bremsprobe unterstützt hat, etwa mit der Sicherstellung eines CSM-kompatiblen Entwicklungsprozesses oder einer Analyse normativer Anwendungen.
 

Details zum safe.tech 2020-Workshop, der von TÜV Süd organisiert wird:

https://www.tuvsud.com/de-de/store/akademie/congress/automobil-bahn/safe.tech?gclid=EAIaIQobChMI9ef6nIK46gIVywJ7Ch3y1QnNEAAYASAAEgLRxPD_BwE#tab_1581417874376122740812 

 

 

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