PJ Messtechnik stärkt Engineering-Kompetenz durch NAFEMS-Mitgliedschaft und frisch abgeschlossene Schweißzertifizierung

Der Geschäftsbereich Engineering der PJ Messtechnik setzt neue Maßstäbe: Mit der im Herbst erfolgreich abgeschlossenen Zertifizierung nach EN 15085-2 sowie der Aufnahme in den internationalen Verband NAFEMS untermauert das Unternehmen seine Kompetenz in Konstruktion und Berechnung von Schienenfahrzeugkomponenten.

PJ Messtechnik GmbH führt als akkreditierte Prüfstelle nach ISO/IEC 17025 weltweit Tests in den Bereichen Festigkeit, Fahrtechnik, Bremse, Akustik, Aerodynamik und Stromabnehmer für die Zulassung von Schienenfahrzeugen durch. Außerdem ist das Unternehmen Spezialist im Engineering für Schienenfahrzeuge und hat als solcher erstmalig die Topologieoptimierung, die ursprünglich aus der Raumfahrttechnik kommt, bei Güterwagen angewendet. Die jüngsten Erfolge – Aufnahme in den internationalen Verband NAFEMS und Zertifizierung nach EN 15085-2 – unterstreichen die tiefgehende Kompetenz.

NAFEMS und Schweißzertifizierung unterstreichen hohe Qualitätsstandards

Strukturberechnung ist ein zentraler Bereich im Engineering von PJ Messtechnik. Durch die NAFEMS-Mitgliedschaft wird die Expertise in technischer Analyse und Simulation nun auch international sichtbar. NAFEMS vernetzt weltweit über 1.500 Organisationen, die sich für Spitzenleistungen in der Simulation und innovative Analysetechnologien einsetzen. Das Mitgliedsabzeichen signalisiert, dass PJM höchste Qualitätsstandards verfolgt.

Auch in der konstruktiven Fertigung beweist PJ Messtechnik seine Stärke. Die Zertifizierung im Tätigkeitsbereich D (Konstruktion, Berechnung Dokumentation) und Klassifikationsstufe CL 1 (höchstes Sicherheitsniveau) nach EN 15085-2, der Norm für das Schweißen von Schienenfahrzeugen und -fahrzeugteilen, dokumentiert die herausragende Kompetenz des Unternehmens in der Schweißtechnik. Angesichts der hohen sicherheitstechnischen Anforderungen und der großen Bedeutung von Schienenfahrzeugen für die Öffentlichkeit, ist der Nachweis für Hersteller und Zulieferer unerlässlich. Audit und Zertifizierung wurden vom steirischen Unternehmen SteelCert durchgeführt.

Hohe Kompetenz in Simulation, Konstruktion und Fertigung

„Mit unserem Engineering-Team setzen wir Maßstäbe“, erklärt Martin Joch, Geschäftsführer der PJ Messtechnik GmbH stolz. „Die jüngst erreichte EN-15085-2-Zertifizierung ist ein sichtbares Signal, dass wir höchste Anforderungen in der Schweißtechnik erfüllen. Zusammen mit der NAFEMS-Mitgliedschaft belegen wir unsere Qualität in Simulation, Konstruktion und Fertigung – und zwar auf international anerkanntem Niveau. So schaffen wir für unsere Kunden maximale Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Innovationskraft.“

Die Kombination von Finite-Elemente-Analyse und Schweißtechnik erlaubt PJM, Projekte ganzheitlich zu betrachten. So entstehen Bauteillösungen, die qualitativ überzeugen und wirtschaftlich umgesetzt werden können. Mit diesem ganzheitlichen Ansatz, der Theorie und Praxis – Konstruktion und Fertigung – eng verzahnt, sichert PJM die hohe Qualität und Zukunftsfähigkeit seiner Produkte im Schienenverkehr – und beweist zugleich seine Kompetenz als akkreditierte Prüfstelle und Engineering-Partner.

 

Bild vlnr.: Martin Joch (CEO, PJM), Clemens Holler (Auditleiter, SteelCERT), Wolfgang Konrad (Leitung Engineering & Simulation, PJM), Marius Müller (Projektleitung PJM), Gerald Pudgar (Qualitätsmanagement PJM)

NAFEMS-Mitgliedschaft-PJ-Messtechnik-Schweisszertifizierung
NAFEMS-Schweisszertifizierung

Der neue Koralmtunnel ist da! PJM war bereits für Test- und Messfahrten im Einsatz

Der 12. Dezember ist ein großer Tag: Der Koralmtunnel ist offiziell eröffnet und bringt Graz und Klagenfurt ein enormes Stück näher zusammen! Wir gratulieren allen Beteiligten zu diesem Meilenstein, der Österreichs Position im internationalen Güter- und Personenverkehr nachhaltig stärkt.

Auch wir waren bereits im Tunnel im Einsatz: Unser PJM-Messtechnik-Team führte im Vorfeld wichtige Test- und Messfahrten durch, um essentielle Daten für die technische Konformität und Zulassung zu erheben. Ein kleiner Einblick dazu im Video.

Wir freuen uns, Teil der Erfolgsgeschichte dieses Hochleistungskorridors gewesen zu sein und sind gespannt auf unsere künftigen Einsätze auf dieser außergewöhnlichen Strecke!

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Doppelte Zukunftsimpulse: PJM setzt Akzente bei wichtigen Branchentreffen

Das Team von PJM war Ende November auf zwei bedeutenden Schienenverkehrs-Events in Aachen und Wien vertreten, um aktiv an den wichtigsten Zukunftsthemen der Branche mitzuwirken: Digitalisierung, Effizienz und die Bewältigung der steigenden Nachfrage.

IRSA Aachen: Fokus auf Infrastruktur und Digitalisierung

Vom 19. bis 20. November fand das 5. International Railway Symposium Aachen (IRSA) statt. Das renommierte Forum, bei dem sich rund 250 internationale Fachleute versammelten, widmete sich intensiv den Auswirkungen von Klimawandel und Mobilitätswende auf das Schienensystem.

Matthias Zelinka (PJ Messtechnik) bereicherte die Diskussion mit einem spannenden Vortrag zu einem Simulationsmodell zur Interaktion zwischen Pantograph und Oberleitung.

VPI Wien: Güterverkehr der Zukunft

Zeitgleich thematisierte man auch bei einer vom Verband der Privatgüterwagen-Interessenten Österreichs organisierten Infoveranstaltung am 20. November in Wien die brisanten Herausforderungen im Schienengüterverkehr und der Logistik.

Vor knapp 100 Teilnehmenden aus dem In- und Ausland gab es zahlreiche Vorträge, einer davon kam von Günter Petschnig (CEO PJ Monitoring). Sein Beitrag über die Sicherheit und Wirtschaftlichkeit digitaler Zugfunktionen zeigte auf, wie durch Automatisierung und Digitalisierung der Schienengüterverkehr attraktiver und zukunftssicher gemacht werden kann.

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INFRATRACK – ein neues Unternehmen in der PJM-Gruppe

PJM und Boom Software nützen die Anschlussbahn eines stillgelegten Kohlekraftwerks als Testgelände für Bahn-Innovationen. Zu diesem Zweck wurde das gemeinsame Joint Venture INFRATRACK Solutions gegründet.

Die beiden Bahn-Spezialisten Boom Software AG und PJ Messtechnik GmbH übernehmen die Anschlussbahn des Verbund-Kraftwerksgeländes in Mellach. Durch diese Kooperation wird die bestehende Bahninfrastruktur des im Jahr 2020 stillgelegten Kohlekraftwerks intensiver genutzt und dient als Basis für moderne Testanwendungen.

Das Gelände befindet sich in unmittelbarer Nähe zu Graz und zur neuen Koralmbahn sowie zu den beiden steirischen Unternehmen und wird in Zukunft Innovationen und Weiterentwicklungen im Bahnbereich, insbesondere in den Bereichen Mess- und Prüftechnik sowie Software, beherbergen.
Auf der optimal gelegenen und ausgestatteten Anschlussbahnstrecke steht ein ideales Bahnumfeld zur Verfügung, auf dem vorwiegend Testungen von Schienenfahrzeugen und Komponenten durchgeführt werden. Das Spektrum reicht dabei von physischen Überprüfungen am Asset bis hin zu sensor- und softwarebasierten Testungen.

 

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Andreas Schaller (li) und Martin Joch (re), die beiden Geschäftsführer der INFRATRACK Solutions GmbH

 

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Innovative Drehgestell-Neuentwicklung von Innofreight: PJM führte alle nötigen Schritte für die Zulassung durch

PJ Messtechnik, akkreditierte Prüfstelle nach ISO/IEC 17025, realisierte für Innofreight alle nötigen Schritte für die Zulassung des innovativen Y25-Drehgestells. Innofreight entwickelt Güterwagen, Container und Entladesysteme und hat 22.000 Container und 3.500 Waggons in 20 Ländern im Einsatz. Mit einem neuartigen Drehgestellrahmen komplettierte der österreichische Güterwagen-Spezialist nun das umfangreiche Portfolio. Dabei setzte man auf die Erfahrung und Expertise von PJ Messtechnik GmbH.

Die Vorgaben für das neue Drehgestell waren anspruchsvoll: Der Drehgestellrahmen soll vollständig automatisiert gefertigt werden und für die hochdynamischen Belastungen über 4 Jahrzehnte konzipiert sein. Eine lösbare Aufgabe für die Festigkeits-Experten von PJM. Die Strukturberechnung wurde mit modernster Simulations- und Beurteilungsmethodik durchgeführt. Einerseits wurden die Normbelastungen durch Ergebnisse von MKS-Simulationen erweitert. Andererseits wurde die Schweißnahtbeurteilung mit dem Kerbspannungskonzept durchgeführt um die Vorhersagegenauigkeit zu verbessern und damit Leichtbau zu ermöglichen.

Am fertig entwickelten Drehgestellrahmen wurde von der akkreditierten Prüfstelle PJ Messtechnik das komplette Validierungsprogramm nach EN 13749 umgesetzt:

  • Rechnerischer Festigkeitsnachweis
  • Statische und Ermüdungs-Laborversuche am Institut für Betriebsfestigkeit und Schienenfahrzeugtechnik der Technischen Universität Graz
  • Streckenversuche unter extremen Bedingungen, um die Lastannahmen zu bestätigen

Das Ergebnis kann sich sehen lassen:

  • Der Drehgestellrahmen wird zu 100% von Schweißrobotern hergestellt.
  • Das Gewicht konnte im Vergleich zu herkömmlichen Konstruktionen um 25 % reduziert und zugleich die Dauerhaltbarkeit erhöht werden. Dadurch sind künftig 500 kg mehr Beladung möglich, was weniger Kosten und mehr Effizienz bei gleichzeitig gesteigerter Robustheit bedeutet.
  • Weitere Vorteile sind weniger Verschleiß bei den Radsätzen und besseres Bremsverhalten.

Zum Drehgestell-Film

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PJM testet Doppelstockzüge von Stadler Rail

Der österreichische Passagierverkehr wird künftig bereichert um den KISS Doppelstockzug von Stadler Rail. PJM als ISO/IEC 17025 akkreditierte Prüfstelle leistet mit Tests zu Pantograph und Torsionsschwingungen einen entscheidenden Beitrag dazu.

Bis Ende Jänner führte PJM dynamische Streckentests nach EN 50317 im Bereich Pantograph am KISS Doppelstockzug von Stadler Rail durch. Die Messungen wurden in Mehrfachtraktion durchgeführt. Dabei wurden die Fahrzeugdaten und Daten von zwei Mess-Stromabnehmern synchron aufgezeichnet. Damit ist ein nahtloser Übergang gelungen von der der Entwicklung und dem Aufbau des neuen Prüfbereichs der komplexen Pantographen-Messung in die Durchführung eines konkreten Projekts.  

Der Doppelstock-Triebzug wird noch weitere Prüffahrten absolvieren. Seit Februar wird das Schienenfahrzeug hinsichtlich Torsionsschwingungen geprüft. Dabei werden acht Telemetriesysteme eingesetzt, um die Belastungen der Radsatzwellen zu ermitteln und aufzuzeichnen. Die barrierefreien Doppelstocktriebzüge mit großer Passagierkapazität werden im Nah- und Fernverkehr österreichweit für die ÖBB im Einsatz sein. 

Mehr dazu in der Medien-Information

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